Vollständig erhalten und erlebbar gemacht. Die Ausstellung der alten Schule führt in eine Zeit zurück, in der Unterricht noch von Strenge, Disziplin und klaren Hierarchien geprägt war.
Historischer Kontext

Um die Jahrhundertwende war Schule in erster Linie auf Ordnung, Fleiß und Gehorsam ausgerichtet. Lehrpläne waren stark normiert, der Unterricht frontal organisiert. Körperliche Züchtigung war vielerorts noch Bestandteil des Schulalltags.
Mit der Reformpädagogik und späteren Bildungsreformen veränderten sich Methoden und Lernziele grundlegend. Dennoch prägten frühe Schulmodelle Generationen von Schülerinnen und Schülern nachhaltig.
Exponate & Erlebbarkeit

Herzstück der Ausstellung ist ein vollständig eingerichtetes Klassenzimmer einer Dorfschule aus der Zeit um 1900. Originale Schulbänke, Schiefertafeln, Wandkarten und Lehrmittel vermitteln ein authentisches Bild des damaligen Unterrichts.
Einzelobjekte aus jüngeren Klassenzimmern ergänzen die Darstellung und verdeutlichen den Wandel über mehrere Jahrzehnte hinweg. Interaktion erwünscht: In Führungen wird typischer Unterricht nachgestellt, sodass Geschichte unmittelbar erfahrbar wird.
Pädagogischer Mehrwert

„Schule Anno Dazumal“ verbindet historische Authentizität mit lebendiger Vermittlung.
Die Ausstellung macht historische Bildungsrealitäten greifbar. Sie fördert das Verständnis für gesellschaftliche Entwicklungen im Bildungswesen und eröffnet zugleich generationenübergreifende Gespräche über eigene Schulerfahrungen.

Zu den anderen Ausstellungen:

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